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GARZWEILER II HEIMATARBEIT / LAND OHNE WIEDERKEHR
DIE VON DER DEUTSCHEN REGIERUNG FÜR DIE BRAUNKOHLENINDUSTRIE ZUM RESTLOSEN ABBRUCH FREIGEGEBENE KULTURLANDSCHAFT DER ERKELENZER BÖRDE
Dokumentarische Videoarbeit für 5 Bildschirme / 5 x 75.00 min / 2014

Heimatarbeit.jpg
Bildfahrten zeigen das Gebiet der Kulturlandschaft der Erkelenzer Börde mit seinen Dörfern und Weilern, das für die Erweiterung
eines Braunkohletagebaus abgerissen werden soll. Die Bilder sind nach Jahresverlauf von Juni 2014 bis Oktober (Okt. 2013 und 2014)
auf 5 Bildschirmen parallel angeordnet. Das Gesamtbild ergibt sich aus zufälligen synchronen und asynchronen Verläufen,
die im letzten Teil der 75 Minuten in ein bildnerisches Zusammenspiel münden.

Diese Kulturlandschaft so, wie sie heute noch ist, aufzunehmen, dies meine ich im doppelten Sinne: sowohl selbst "aufzunehmen“,
als auch: das Land aufnehmen mit der Kamera, es in bewegtem Bild zu erfassen und - irgendwie - zu bewahren, war die treibende Kraft für diese Arbeit.

Es geht hier um den Landstrich "Garzweiler II" im Norden des Rheinischen Braunkohlereviers im Städtedreieck Köln, Düsseldorf, Aachen.
Der inzwischen technisch verwendete, ehemalige Ortsname betrifft zum großen Teil die fruchtbare Erkelenzer Börde und 12 Ortschaften
mit insgesamt 5810 umgesiedelten BewohnerInnen. Die Orte hießen und heißen:
Otzenrath, Spenrath, Holz, Pesch (nicht mehr zu sehen), Borschemich, Immerath (fast vollständig verlassen), Lützerath, Keyenberg, Kuckum,
Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath (zukünftig umgesiedelt). Insgesamt werden in der Zeit von den Jahren 1952 bis 2027 im gesamten
Rheinischen Braunkohlerevier ca. 130 Ortschaften und Weiler mit zum Teil jahrtausendealter Siedlungskontinuität zerstört worden sein.