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Maria Engels Videoinstallationen und BIlder von Susanne Fasbender bei Kunst aus NRW Die in Düsseldorf lebende und arbeitende Videokünstlerin und multimediale Bildschöpferin Susanne Fasbender wurde 2010 durch den Ankauf von drei Fotomontagen von der Kulturabteilung der Landesregierung im Rahmen der individuellen Künstlerförderung unterstützt und ihre Arbeit in besonderer Weise anerkannt.. Diese drei Werke sind in der Ausstellung zu sehen und thematisieren in sehr frei assoziierter Form das Thema der Trauer. Gesellschaftliche Bezüge im weitgefassten Sinn sind ganz allgemein das Thema der künstlerischen Produktion von Susanne Fasbender. Der Ausgangspunkt ihrer fotografisch vielfältig montierenden Arbeitsweise liegt in Momentaufnahmen von Tanz und Bewegung und deren Verwandlung. Grundlage ist dabei immer die Fotomontage, weshalb sich die Künstlerin auch nur sehr ungern als Fotografin bezeichnen läßt. Ihre eigentliche Arbeit ist ein Media-Mix, der beispielsweise auch gemalte "Hintergründe" oder auch Übermalungen zulässt, und vielfach greift die Künstlerin dabei auf ihr großes Archiv von Bildmaterialien zurück, das sie im Laufe der Zeit angelegt hat. Inzwischen sind auch Landschaften, große Räume und Szenarien Thema der Bilder aber auch der Videoinstallationen von Susanne Fasbender, dabei geht sie grundsätzlich als politisch ausgerichteter Mensch an ihre Motive heran, die sie allerdings stets ohne vordergründige Agitation aus der Distanz veranschaulicht, vielfach auch durch versachlichende Stativaufnahmen, wobei die Anwesenheit von Gewalt - gerade auch in unseren demokratisch gefestigten Gesellschaftsstrukturen - ihr vorherrschendes Thema darstellt. Daneben werden aber auch Landschaften wiedergegeben, die teilweise durch einmontierte, die logischen Bildzusammenhänge sprengende Bildmotive alle idyllischen Vorstellungen konterkarieren und eine tiefe Verunsicherung menschlicher Existenz veranschaulichen. Ältere Arbeiten runden den Einblick in das Werk der Künstlerin ab und erleichtern das Verständnis ihres künstlerisch gestalterischen Werdegangs. Die bei Kunst aus NRW gezeigten Videoinstallationen von Susanne Fasbender kombinieren auf faszinierende Weise mehrere filmische Abläufe miteinander und verbinden diese mit jeweils unterschiedlicher Tonunterlag. in technisch aufwendiger Art und Weise kann der Betrachter Einfluss nehmen, indem er sich am Mischpult die eine oder andere Tonspur deutlicher heranholen kann.